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Die betriebliche Integration von jungen Menschen mit Lernschwierigkeiten wurde bislang fast ausnahmslos in kleinen Betrieben realisiert. Großbetriebe sind weitestgehend unbeteiligt geblieben. Ihre Qualifizierungsmöglichkeiten und ihr Integrationspotenzial erscheinen auf Grund ihrer Größe jedoch aussichtsreich . Durch "Gemeinsam schaffen wir das!" gelingt es, diese Ressourcen zu erschließen und ein Gruppenmodell der betrieblichen Integration im Berufsfeld der Grünflächen-, Stadt- und Gebäudereinigung wie folgt umzusetzen.
Schüler/-innen absolvieren Orientierungs- und Erprobungspraktika in den Kooperationsbetrieben. Auf dieser Grundlage werden Schüler/-innen ausgewählt, die nach Einschätzung der pädagogischen Teams der abgebenden Schulen, der betrieblichen Anleiter/-innen und der Mitarbeiter/innen der ISB gGmbH durch eine einjährige berufliche Vorbereitung eine Beschäftigung oder Ausbildung im Bereich der Grünflächen-, Stadt- und Gebäudereinigung erreichen können.
In einem Lehrgang der 11. Klassenstufe werden die Schüler/-innen durch eine betriebsintegrierte Qualifizierung auf eine Beschäftigung im Bereich der Grünflächen-, Stadt- und Gebäudereinigung vorbereitet. Die Betriebe stellt dabei die Qualifizierungsplätze zur Verfügung und übernehmen die arbeitspädagogische Anleitung der Teilnehmer/-innen. Der Berufschulunterricht findet an zwei Tagen pro Woche in einer extra dafür eingerichteten Klasse statt.
Jugendliche, die erfolgreich an der betriebsintegrierten Qualifizierungsmaßnahme teilgenommen haben, werden in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse oder betriebliche Ausbildungsverhältnisse der Kooperationsbetriebe übernommen.
Im Rahmen der sozialpädagogische Begleitung erhalten die Jugendlichen bei der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme Hilfe. Durch betriebliche Integrationsberatung werden die Kooperationsbetriebe bei der Entwicklung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und die betrieblichen Anleiter/-innen bei der Lösung pädagogischer Probleme unterstützt. Die Kooperation zwischen Berufschule und Betrieb wird durch regelmäßigen Fachaustausch gesichert und verbessert.