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Betriebshelfer/ Arbeitsassistent

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Sonderpädagogische Zusatzausbildung
für Facharbeiter und gewerbliche Kräfte aus Dienstleistungsberufen
und aus dem Handwerk

(14. April 2003 bis 13. Februar 2004, Vollzeitmaßnahme)

Zielsetzung     Zielgruppe    Ablauf    Lehrinhalte     Berufsperspektiven    Abschluss / Prüfung    Lehrgangskosten     Lehrgangsvertrag    Auskünfte


Zielsetzung

Die Teilnehmer/-innen werden befähigt, behinderten Menschen den Übergang in Arbeit und Beruf zu erleichtern, diesen Prozeß vorzubereiten und zu begleiten, um letztlich deren dauerhafte Eingliederung zu erreichen. Die Teilnehmer/-innen werden im Rahmen der Zusatzausbildung die Qualifikation eines Betriebshelfers / Arbeitsassistenten erlangen.

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Zielgruppe

Arbeitslose Facharbeiter und gewerbliche Kräfte aus Dienstleistungsberufen und Handwerk mit abgeschlossener Berufsausbildung, die sich im Rahmen einer praxisintegrierten Zusatzausbildung auf Tätigkeitsfelder der beruflichen Rehabilitation und betrieblichen Integration behinderter Menschen vorbereiten wollen.

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Ablauf

Zeiten:

14. April 2003 bis 13.02.2004, Dauer: 10 Monate; Vollzeitmaßnahme

Phase I

Theoretischer Grundlagenblock, Orientierungsphase

Phase II

Orientierungpraktikum in einer Berliner Integrationsfirma, Werkstatt für Behinderte oder einer sonstigen Einrichtung beruflicher Rehabilitation

Phase III

Theoretischer Aufbaublock

Phase IV

Hauptpraktikum in einer Berliner Integrationsfirma, Werkstatt für Behinderte oder einer sonstigen Einrichtung beruflicher Rehabilitation. Begleitend zum Hauptpraktikum findet einmal pro Woche ein Lehrgangstag statt.

Phase V

Abschlußphase - Vertiefung der erworbenen theoretischen und praktischen Qualifikation. Anfertigen einer schriftlichen Abschlußarbeit.

Phase VI

Abschlußverfahren: Besprechung der Abschlußarbeit und Kolloquium

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Lehrinhalte

Die zu vermittelnden Inhalte der Zusatzausbildung orientieren sich an dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für Behinderte (BAG/WfB) erstellten "Rahmenprogramm und Abschlußverfahren für eine sonderpädagogische Zusatzausbildung für die Gruppenleiter in Werkstätten für Behinderte". Es werden Fachkenntnisse über Behinderungsformen, ihre Ursachen und Folgeerscheinungen aus pädagogischer, medizinischer, soziologischer und psychologischer Sicht erarbeitet. Besonderer Wert wird dabei auf die Umsetzung dieser Kenntnisse im Rahmen der vorgesehenen Praktika gelegt. In einem interdisziplinär organisierten Unterricht folgende thematische Schwerpunkte behandelt:

Lernen und Arbeiten
Lebenslauf und Behinderung
Medizinische Grundlagen
Konzepte der Behindertenarbeit
Wahrnehmung und Diagnose von Behinderung
Die Werkstatt für Behinderte als Ort der beruflichen Rehabilitation
Arbeit und Behinderung. Hinweise zur Arbeitsgestaltung
Lehren und Lernen. Hinweise zur Unterstützung im Arbeitsleben
Wege zum allgemeinen Arbeitsmarkt für behinderte Menschen
Neue Technologien. Rechnergestützte Datenverarbeitung im pädagogischen Bereich
Dokumentation und Qualitätsentwicklung in der pädagogischen Arbeit
Bewerbungstraining

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Berufsperspektiven

Durch die praxisnahe und praxisintegrierte Vorbereitung auf typische und im Aufbau befindliche Tätigkeitsbereiche in der beruflichen Rehabilitation und betrieblichen Integration behinderter Menschen werden die Vermittlungschancen der Teilnehmer/-innen verbessert. Die Erschließung von Arbeitsfeldern bei potentiellen Arbeitgebern, insbesondere bei Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, wird ermöglicht und unterstützt.
Es wird von den Teilnehmer/-innen erwartet, dass sie während der Zusatzausbildung eigenverantwortlich nach einer anschließenden Beschäftigung suchen (1). Unterstützung erhalten Sie dabei von der ISB gGmbH.

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Abschluss / Prüfung

Der Lehrgang endet mit einem Abschlussverfahren, bestehend aus der Besprechung der Abschlußarbeit und einem Kolloquium. Bei erfolgreicher Teilnahme wird ein durch die BAG/WfB bundesweit anerkanntes Zertifikat über die erbrachten Leistungen ausgehändigt. Die Teilnehmer/-innen werden nach absolvierter Abschlussprüfung über die Qualifikation eines Betriebshelfers / Arbeitsassistenten verfügen.

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Lehrgangskosten

Die Finanzierung durch die Bundesanstalt für Arbeit wird beim Arbeitsamt Berlin Südwest beantragt. Eine vom Arbeitsamt geförderte Teilnahme ist nur nach Zuweisung durch den zuständigen Arbeitsberater möglich.

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Lehrgangsvertrag

Zwischen den Teilnehmern / -innen wird ein Lehrgangsvertrag geschlossen.

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ISB
gemeinnützige Gesellschaft
für Integration, Sozialforschung und Betriebspädagogik mbH
Herrn Kinne
Potsdamer Str.141
10783 Berlin

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Auskünfte

Telefonische Nachfragen richten Sie bitte an:
Sabine Olthoff - Sekretariat Tel.: (030) 21 50 87 - 50
Helmut Kinne - Lehrgangskoordination Tel.: (030) 21 50 87 - 13
Fax: (030) 21 50 87 - 88

ISB gGmbH
Potsdamer Str.141
10783 Berlin

(Nähe U-Bhf. Bülowstraße)

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Anmerkung:

(1) § 2 Abs. 5 Zusammenwirken von Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit den Arbeitsämtern und § 38 Abs. 1 Mitwirkung des Arbeitsuchenden (Sozialgesetzbuch III Arbeitsförderung) zurück