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Menschen mit Schwierigkeiten, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden, erhalten konkrete Hilfe vor Ort. Integrationsberater ermitteln gemeinsam mit ihnen geeignete Tätigkeitsfelder, suchen nach einem Arbeitsplatz, unterstützen sie bei der Bewerbung und organisieren im Bedarfsfall die Unterstützung am Arbeitsplatz.
Die ISB gGmbH hat wesentlichen Anteil an der Entwicklung von Integrationsafachdiensten (IFD), die per Gesetz flächendeckend geschaffen wurden, um Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe am Berufsleben zu ermöglichen. Sie betreibt heute zwei Integrationsfachdienste, einen in Berlin und einen im Land Brandenburg.
Integrationsfachdienst Berlin–SüdDer IFD Berlin-Süd ist für Menschen mit Behinderung und Arbeitgeber aus der Region Köpenick, Neukölln, Treptow zuständig. Er ist offen für alle Arten von Behinderungen.
Weitere Informationen zum Integrationsfachdienst Berlin–Süd finden Sie auf der Seite des
IFD.
Job ConsultingJob consulting ist ein Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Es hilft bei der Neuorientierung und begleitet den schrittweisen Einstieg in das Arbeitsleben nach einer Krankheitsphase. Es berät die Arbeitgeber zum Umgang mit Menschen mit einer psychischen Erkrankung.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite von
Job Consulting.
ChancenreichChancenreich ist Ansprechpartner für alle Interessenten in Fragen der Lernberatung, Weiterbildung, Computernutzung und im Multimediabereich. In seinen Zukunftswerkstätten unterstützt es die Teilnehmer/-innen, ihre Fähigkeiten neu zu entdecken und vermittelt ihnen Strategien für die Entwicklung ihres Selbstbewusstseins und die Fähigkeit zur angemessenen Selbstdarstellung. Die ISB begleitet in diesem Verbundprojekt vor allem Frauen und Mütter bei der Neugestaltung ihres beruflichen Lebens.
Weitere Informationen zur Bildungs- und Medienberatung finden Sie auf der Webseite von
Chancenreich.
Die ISB organisiert in einigen Stadtbezirken Berlins Beschäftigungsmöglichkeiten für eine Mehraufwandsentschädigung (MAE) in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Sie übernimmt die Mittlerfunktion zwischen der Einrichtung, dem Job-Center und dem Beschäftigten und führt eine an der beruflichen Praxis orientiert Qualifizierung durch.
Integrationsfachdienst Frankfurt (Oder)Der Integrationsfachdienst Frankfurt (Oder) arbeitet in der Region Ostbrandenburg und hat Vermittlungsstützpunkte in Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde. Er arbeitet eng mit dem ISB-Angebot zur Arbeitsassistenz NIAB zusammen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des
IFD.
Die Fachdienste Integrationsberatung Berlin und der Fachdienst Integrationsberatung Brandenburg – kurz FIBB – waren mit die Wegbereiter für die heutigen Integrationsfachdienste für Menschen mit Behinderung in der Region. Das Plus der damaligen Dienste, dass sie nicht nur für behinderte Menschen, sondern für einen breiten Personenkreis mit Unterstützungsbedarf offen waren und ohne Vorbedingungen in Anspruch genommen werden konnten, blieb leider nicht erhalten.
Benachteiligte ältere und zum Teil behinderte langzeitarbeitslose Arbeitnehmer wurden sozialpädagogisch begleitet und gefördert mit dem Ziel, die grundsätzliche, berufliche Integrierbarkeit wiederzugewinnen.
In einstellungsinteressierten Betrieben führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Praktika durch und erhielten eine Qualifizierung für den konkreten Arbeitsplatz.
In diesen beiden Projekten wurde die Idee der unterstützten Beschäftigung modellhaft erprobt. Statt erst zu qualifizieren und dann einen Arbeitsplatz zu suchen, wurden für Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung zuerst Arbeitsplätze gesucht und dann die Mitarbeiter qualifiziert sowie die Arbeitsplätze angepasst. In Projektberichten und in einer Broschüre, die gemeinsam mit ähnlichen Projekten veröffentlicht wurden, sind die Ergebnisse festgehalten. Die heutigen Projekte der betriebsnahen Unterstützung basieren auf diesem Fundament.
Die ISB GmbH koordinierte die Entwicklungspartnerschaft im EQUAL-RESTART-Netzwerk. Die sieben Partner hatten sich zusammengeschlossen mit dem Ziel die Integrationschancen benachteiligter Menschen in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Die Angebote richteten sich vor allem an schwerbehinderte Frauen, an Frauen mit einer Drogengeschichte, an Menschen, die mit HIV und Aids leben, sowie an autistische Menschen. Besondereres Anliegen und ein Schwerpunkt der Beteiligten war, neue Wege des Zugangs zuUnternehmen zu suchen und ein Beispiel einer Integrationsabteilung zu initiieren. Fortgesetzt wird dieser Ansatz im Verbundprojekt Rhewin.
IDAS war ein Integrationsprojekt der ISB in Zusammenarbeit mit der aktion weitblick- betreutes wohnen gGmbH und der Vereinigung Jugendhilfe Berlin e. V. Ausgehend von einer sozialen Vorbereitung auf das Arbeitsleben und der damit einhergehenden Fähigkeitserhebung wurden Praktikums- und Arbeitsplätze akquiriert. Am Arbeitsplatz erhielten die Teilnehmer/-innen Qualifizierung und Arbeitsassistenz, bis sie die Tätigkeit beherrschten.
In der Entwicklungspartnerschaft ENFOR Brandenburg entwickelte die ISB ein Teilprojekt für Berufsanfänger/-innen oder Wiedereinsteiger/-innen. Es arbeitete im Wirkungsbereich und eng mit dem IFD Ostbrandenburg. Anliegen war, den Teilnehmer/-innen betriebliche Erfahrungen zu ermöglichen und ihre Qualifizierung an Arbeitsplätze in einstellungsbereiten Unternehmen anzupassen. Dazu schuf die ISB ein Netzwerk von erfahrenen Bildungsträgern der Region.