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Viele Menschen mit Behinderungen hatten nie die Gelegenheit, sich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auszuprobieren, weil es keine entsprechenden Hilfsangebote gab. Andere kamen erst einmal in die Werkstatt für behinderte Menschen und entwickelten sich dort so, dass sie sich jetzt mit Unterstützung eine Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zutrauen. Für sie gibt es jetzt Beratung, Begleitung und Qualifizierung, um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
LernOrtKooperation ist eine Gemeinschaftsinitiative von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Berlin, Berliner Betrieben und der ISB, um Beschäftigte aus der Werkstatt in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse des allgemeinen Arbeitsmarktes überzuleiten.
Nach einer Einführung und Erprobung in Praktika werden die Teilnehmer in einstellungsbereiten Betrieben für ihre Tätigkeit qualifiziert. Auch wenn sie dann eingestellt wurden, erhalten sie weitere Unterstützung und gegebenenfalls Arbeitsassistenz.
Weitere Informationen zu LOK für Menschen mit Lernschwierigkeiten finden Sie auf der Projektseite von
LOK.
In Kooperation mit fünf Werkstätten für behinderte Menschen werden interessierte Beschäftigte in WfbM dabei unterstützt, den Schritt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erfolgreich und dauerhaft zu bewältigen. Im Projekt werden auch die Integrationsfachdienste einbezogen. Gegenstand des Projekts ist ferner die verbesserte Gestaltung der Rahmenbedingungen für den Übergang bzw. auch eine Rückkehr in die Werkstatt.
Weitere Informationen finden Sie auf der
Seite zum Projekt Übergang aus WfbM in Ostbrandenburg.
In Kooperation mit drei Brandenburger WfbM und mit Betrieben der Region erschloss die ISB als neue Arbeitsfelder für behinderte Menschen die Kraftfahrzeugaufbereitung und das Kraftfahrzeugrecycling. Beschäftigte aus den beteiligten Werkstätten wurden für eine Tätigkeit in diesen Arbeitsfeldern qualifiziert.
Durch gezielte Förderung ihrer Arbeitsqualifikationen und ihrer sozialen Kompetenzen sowie Bereitstellung eines arbeitsbegleitenden Assistentendienstes sollten die Integrationschancen von Mitarbeiter/-innen aus WfbM auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden.
Die ISB betreute das Modellvorhaben der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (LAG) Berlin fachlich, organisatorisch und verwaltungsmäßig.