Sie befinden sich hier: Start » Projektentwicklung und Koordinierung von Netzwerken
Die ISB gGmbH hat jahrzehntelange Erfahrung in der Projektentwicklung und der Beantragung von Mitteln auf regionaler, Landes- und Europaebene. Sie arbeitet in zahlreichen Netzwerken mit, koordiniert einige davon verantwortlich und entwickelt in diesem Rahmen eine Reihe von Verbundprojekten.
Einige Projekte als Ergebnis der Netzwerkarbeit sind im folgenden aufgeführt:
Im Rahmen eines Kooperationsverbundes erproben die Anerkannte Werkstatt für Behinderte der Vereinigung für Jugendhilfe gGmbH (VfJ), FSE – Lankwitzer Werkstätten gGmbH, die Diakoniewerkstätten in Berlin zusammen mit der Delphinwerkstatt und die Charita Opava, eine Einrichtung der Caritas in Tschechien, den Bau und die Vermarktung von Computern unter Nutzung recycelter und wieder verwendbarer Komponenten in Werkstätten für behinderte Menschen. Die ISB gGmbH koordiniert den Verbund und entwickelt das Curriculum für die Qualifizierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Laufzeit des Projektes: 01.01.2006–31.03.2008.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite von
PC-Upcycling.
Beim Projekt SIGNaLE ist die ISB Projektpartner des Gehörlosenverbandes Berlin e. V. und des Ausbildungszentrums der OTA GmbH (gemeinnützig). Dieses Projekt bietet für gehörlose und hochgradig schwerhörige Jugendliche in der Berufsvorbereitung und Ausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen begleitend Seminare zur kommunikativen Vorbereitung auf das Berufsleben an. Gleichzeitig wurden berufsbegleitend Gebärdensprachdolmetscher qualifiziert. Darüber hinaus gab es eine Seminarreihe Gehörlose im Arbeitsleben für interessierte Menschen im Umfeld Gehörloser.
Die ISB gGmbH begleitete die Projektentwicklung, unterstützt den Gehörlosenverband beim Projektmanagement und hat die wissenschaftliche Begleitung übernommen.
In der ersten Projektphase 2001 bis 2004 wurden das Zusammenspiel der verschiedenen im Projekt qualifizierten Teilnehmergruppen, insbesondere die Praktika der Gebärdensprachdolmetscher bei den Jugendlichen evaluiert und Befragungen der Jugendlichen und ihrer Ausbilder durchgeführt. Die Seminarverläufe wurden dokumentiert und evaluiert. Auswertungen hinsichtlich der Übertragbarkeit des Qualifizierungskonzepts wurden vorgenommen.
Die Auswertung und Darstellung der Projektergebnisse in der ersten Projektphase erfolgte in einem ausführlichen Projektbericht (Berlin, 28.02.2005, unveröffentlicht).
In der zweiten Projektphase wurden im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit die Konzepte der gut erprobten Seminare für die Jugendlichen als Seminarbausteine methodisch-didaktisch aufbereitet und verschriftlicht. Ende 2006 erfolgte die Veröffentlichung, sie stehen unter anderem auf dieser Webseite zum
Herunterladen zur Verfügung.
Laufzeit des Projektes: 01.04.2001–31.12.2006.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Seite
SIGNaLE (Kurzprofil) sowie auf der Webseite von
SIGNaLE.
RhewinRHEWIN ist ein Kooperationsprojekt im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL des Europäischen Sozialfonds. Es dient der Erhöhung des Unternehmergeistes in sogenannten Integrationsprojekten nach SGB IX §§ 134 ff. Koordinierende Stelle ist die AWO Arbeit Neuwied.
RHEWIN besteht aus verschiedenen Teilprojekten (TP) mit jeweils spezifischen Aufgaben. Die Gesamtheit dieser Teilprojekte bildet eine sogenannte Entwicklungspartnerschaft (EP).
Das von der ISB gGmbH durchgeführte TP dient dem Ziel der Vorbereitung und ggf. Implementierung einer Integrationsabteilung in dem Berliner Großunternehmen Visteon. Es versteht sich als Schnittstelle zwischen Unternehmen, Integrationsamt und anderen relevanten Einrichtungen zur Förderung von Integrationsprojekten in Unternehmen.
Laufzeit des Projektes: 01.07.2005–31.12.2007.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite von
RHEWIN.
ChancenreichChancenreich ist ein Kooperationsprojekt im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative URBAN II des Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Es dient der Heranführung sogenannter bildungsferner Bevölkerungsgruppen an Themen wie Lernen, Bildung und Umgang mit dem Computer. Kooperationspartner sind der Bildungsträger InBIT und die Berliner Senatsverwaltung.
Das Projekt besteht aus zwei Angebotssäulen: Lernberatung und Medienservice. Die Lernberatung besteht aus Einzel- wie Gruppenberatungen, die wir individuell oder für Träger aus dem URBAN-II-Gebiet Lichtenberg anbieten. Zu solchen Beratungen zählt beispielsweise die Durchführung sogenannter »Zukunftswerkstätten«.
Im Rahmen des Medienservice bieten wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern des Gebietes Schnupperkurse für verschiedene EDV-Programme wie zum Beispiel Flash an. Auch hier gibt es individuelle Hilfen und Gruppenangebote.
Laufzeit des Projektes: 01.02.2005–31.01.2007.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite von
Chancenreich.
Integration in Arbeit in der Euroregion ViadrinaDie ISB gGmbH kooperiert mit der KOWA – Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt, dem OHP – Ochotnicze Hufce Pracy und dem WTC – World Trade Center Frankfurt (Oder). Mit dem Projekt integration wollen die Partner beiderseits der Oder die beruflichen Belange und Probleme behinderter Arbeitnehmer/-innen in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit stellen. Sie entwickeln Integrationsstrategien und bilden ein grenzübergreifendes Unterstützungswerk, das Interessierten jederzeit zur engagierten Mitarbeit offen steht.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite von
integration.
»Gemeinsam schaffen wir das«: Betriebsintegrierte Qualifizierung für Jugendliche und junge ErwachseneIn diesem Modellprojekt ist es in Berlin erstmalig gelungen, eine berufsvorbereitende Maßnahme der Jugendberufshilfe in Kooperation mit einer Berufsschule und zwei Großbetrieben betriebsintegriert durchzuführen.
Bei der BSR und der Firma DB-Services erlernen die Teilnehmer unter Anleitung die Fachpraxis. Sie werden sozialpädagogisch begleitet und bei der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme unterstützt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite von
Gemeinsam schaffen wir das.
Die ISB betreute das Modellvorhaben der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (LAG) Berlin fachlich, organisatorisch und verwaltungsmäßig. Ziel des Projektes war, die Arbeitsintegration von behinderten Mitarbeiter/-innen aus WfbM zu verbessern.
Gemeinsam mit der aktion weitblick – betreutes wohnen gGmbH entwickelte die ISB für die ein Förder- und Assistenzangebot, um schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit geistiger Behinderung, Integrationschancen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen.
Die ISB unterstützte soziale Dienstleistungseinrichtungen bei der Durchführung von Qualitätsmanagement-Maßnahmen zur Vorbereitung einer Zertifizierung.
Werkstätten für behinderte Menschen hatten international Partnerschaften gebildet, um ihre Auftragssituation zu verbessern.
In Kooperation mit ARTO e. V. unterstützte die ISB die Werkstätten bei der Entwicklung von Marketingkonzeptionen.
In einem Verbund der ISB mit Berliner Trägern von Wohneinrichtungen in der Behindertenhilfe wurden Lerneinheiten zur Anwendung eines EDV-gestützten Dokumentationssystems entwickelt und erprobt.
Gemeinsam mit ibis acam AG erhielten schwerbehinderte Arbeitssuchende eine theoretische und praktische Qualifizierung im Bereich Autorecycling / Autoverwertung.
IDAS war ein Integrationsprojekt der ISB in Zusammenarbeit mit der aktion weitblick – betreutes wohnen gGmbH und der Vereinigung Jugendhilfe Berlin e. V.. Ausgehend von einer sozialen Vorbereitung auf das Arbeitsleben und der damit einhergehenden Fähigkeitserhebung wurden Praktikums- und Arbeitsplätze akquiriert. Am Arbeitsplatz erhielten die Teilnehmer/-innen Qualifizierung und Arbeitsassistenz, bis sie die Tätigkeit beherrschten.
Die ISB unterstützte den Landesverband Berlin-Brandenburg beim Aufbau einer sozialen Hilfe- und Beratungsstruktur.
Die ISB gGmbH koordinierte die Entwicklungspartnerschaft im EQUAL-RESTART-Netzwerk, gleichzeitig war sie Träger eines Teilprojektes.
Die sieben Partner hatten sich zusammengeschlossen mit dem Ziel, die Integrationschancen benachteiligter Menschen in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Beteiligt waren vier klientenorientierte Träger, der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft, ein Bildungstrager und die Visteon GmbH. Die Angebote richteten sich vor allem an schwerbehinderte Frauen, an Frauen mit einer Drogengeschichte, an Menschen, die mit HIV und Aids leben, sowie an autistische Menschen. Besonderes Anliegen und ein Schwerpunkt der Beteiligten war, neue Wege des Zugangs zu Unternehmen zu suchen und ein Beispiel einer Integrationsabteilung zu initiieren. Fortgesetzt wird dieser Ansatz im Verbundprojekt Rhewin.